Tierleid

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Tierleid

 

Schau mich an, hier sitz ich nun,
im Käfig drin, ich kann nichts tun,
will raus in die Welt, will laufen, will springen,
ich will das die Vögel ein Lied für mich singen.

Was hab ich getan, um so sehr  zu leiden,
was hab ich getan, ich will hier nicht bleiben,
schon sehr rasch begriffen, ich habe keinen Willen,
als Verlierer geboren, ich kann nicht gewinnen.

Warum nur Mensch, verstehst du mich nicht,
ich bin doch wie du, ich lebe durch Licht,
muss schlafen, muss weinen, muss trinken, muss essen,
ich bin doch wie du, du hast es vergessen.

Kann kein Auto bauen, kann kein Konto verwalten,
doch kann weinen, kann fühlen, kann schlafen, kann altern,
kann weder heiraten, noch arbeiten, noch demonstrieren,
doch kann trinken, kann essen, kann wärmen, kann frieren.

Mein Fehler ist nur, ich kann nicht sprechen,
jetzt könnt ihr mich essen, mich quälen, mich knechten,
der Mensch scheint so schlau, doch ohne Phantasie,
denn ohne die Worte, verstehst du mich nie.

Doch die Natur wird eines Tages durchs dunkle Brechen,
wenn es einen Gott gibt, wird er zu euch sprechen,
der Mensch wird begreifen, der Mensch wird verstehen,
denn unser aller höchstes gut, ist das Leben.

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